Tagesfahrt Hamburg - RDB e.V. BV Lünen

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Tagesfahrt Hamburg

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Reisebericht Hamburg

Am 26.6.2014 startete der BV-Lünen in den frühen Morgenstunden seine Gruppenreise mit 26 Teilnehmern nach Hamburg. Vorab sei einmal erwähnt, dass wir weder auf der Hinfahrt noch auf der Rückfahrt in größere Staus gekommen sind.

Gegen 11:00 Uhr trafen wir an der Miniatur Wunderwelt ein. Zuerst ging es in die Schweiz wo unter anderem das 6 Meter hohe Matterhorn, der Hammetschwandlift als höchster Freiluftlift Europas, ein Landwasserviadukt und das Holcim Zement-und Betonwerk zu besichtigen gab.
Die nächste Station war Bayern, mit dem Knuffinger Airport und das Schloss Neuschwanstein. Der Knuffinger Airport mit seinen startenden und landeten Flugzeugen ist sicherlich eines der Highlights in der Miniatur Wunderwelt.


Weiter ging es nach Österreich und zwar nach St. Wendel mit seinen Skigebiet und Liftanlagen. Zu sehen war auch hier eine Standseilbahn, eine Zahnradbahn und das Gefängnis von Wunderland.
Die nächste Station war Mitteldeutschland mit einer Zeche, einer Kirmes und Hermann der Cherusker.

Als nächster war Hamburg an der Reihe mit den Landungsbrücken, dem Michel, dem Fussballstadion, der Köhlbrandbrücke der Elbphilharmonie und nicht zu vergessen der Reeperbahn mit der Davidswache.
Nun ging es in die USA. Zu sehen waren hier die Mammutbäume (Redwoods), der Yosemite Nationalpark, der Mount Rushmore mit seinen Präsidenten, Cap Canaveral und Las Vegas.
Als letzte Station ging es nach Skandinavien. Hier sahen wir die Storebeltbrücke als längste Brücke im Wunderland das Erzbergwerk in Kiruna, die Stabkirche in Heddal sowie das Eishotel in Lappland.

Nach etwa 2,5 Stunden ging es weiter zur Stärkung ins Fischerhaus.

Zum Ende unsere Gruppenreise ging es in die dunkle Vergangenheit ins Hamburg Dungeon. Die Besichtigung startete mit dem Fahrstuhl des Grauens. Es schien so als wenn unterwegs einige Spurlatten fehlten, denn es rappelte und klapperte ganz schön. Raus aus dem Fahrstuhl und ab in die Bibliothek. Hier wurden wir über Hamburgs-Pest im 13. und 17. Jahrhundert sowie über das große Feuer im Jahre 1842 informiert. In der Kammer der Qualen sahen wir diverse Folterwerkzeuge. Näher gezeigt wurde eine Zange zur Entmannung. Leider gab es kein Freiwilligen für die Vorführung dieses Werkzeuges. Die anschließende Inquisition traf leider einen unserer Teilnehmer. Dieser wurde dazu verurteilt am Samstagmorgen um 9:00 Uhr in Hamburg auf dem Marktplatz zu erscheinen um seine gerechte Strafe zu erhalten. Im Pestkrankenhaus an gekommen half eine unserer Teilnehmerinnen dem Doktor bei der Untersuchung des an Pest verstorbenen Professors. Im Anschluss sahen wir die Hinrichtung von Klaus Störtebeker. In der nachfolgenden Spelunke sagen wir das Lied „Wir lagen vor Madagaskar“ und hörten die Geschichte vom Klabautermann. Zum Abschluss gab es eine Bootsfahrt durch die Hamburger Geschichte.

Fazit: Hamburg ist eine Reise wert. Der aufwendige Aufbau im Miniatur Wunderland mit seinen technischen Feinheiten ist Bemerkenswert. Der Besuch des Hamburger Dungeon ist für Gruselfreunde lustig, wobei der historische Teil nicht vernachlässig wird und wir etwas über die Geschichte Hamburgs gelernt haben.
Gez: S. Ristau

Aktualisiert am 04.07.2018
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